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}
\mode<presentation>{
	\usetheme{Warsaw}
	%kommende slides werden schon hellgrau angezeigt
	\beamertemplatetransparentcovereddynamic
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}

\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[latin1]{inputenc}


\title{Der rechtliche Rahmen\\ von Zahlungen mittels PayPal}
% \subtitle{}

\author{Jens Nödler}
\institute[]{
	Lehrstuhl Prof. Dr. Spindler\\
	Georg-August-Universität Göttingen\\
	in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Leible von\\
	der Friedrich-Schiller-Universität Jena und \\
	der Rechtsabteilung von eBay Deutschland
}

%\date{\today}
\date{4. Februar 2005}

\begin{document}

% eigene theoreme definieren
\theoremstyle{definition}
\newtheorem{Loesungsansatz}[theorem]{Lösungsansatz}


\frame{
	\maketitle
}

\section<1-| article:0>[Übersicht]{} % nicht ins inhaltsverzeichnis eintragen

\frame<1-| article:0>{
	\tableofcontents[pausesections]
}

% ----------------------------------------------------------------------------

\section{Wiederholung}

\subsection{PayPal \& E-Geld-Richtlinie}
\frame{
	\frametitle<1-| article:0>{Definitionen: PayPal \& E-Geld-Richtlinie}
	
	\begin{Definition}<1->[PayPal]
	PayPal ist der Online-Zahlungsdienst von eBay, der es ermöglicht weltweit Geld sekundenschnell zu versenden und zu empfangen.
	\end{Definition}
	
	\begin{Definition}<2->[E-Geld-Richtlinie 2000/46/EG]
	\only<article>{{\color{white}.\\}} % zeilenumbruch in der <article>-version erzwingen
		\begin{itemize}
		\item Definiert elektronisches Geld
		\item E-Geld zur Zahlungen von Kleinbeträgen (Ersatz für Bargeld)
		\item Regelt die Tätigkeit von E-Geld-Instituten
		\item Technologienneutraler Rechtsrahmen
		\end{itemize}
	\end{Definition}
}
\frame{
	\frametitle<1-| article:0>{Definitionen: E-Geld \& "`Europäischer Pass"'}

	\begin{Definition}<1->[E-Geld gemäß E-Geld-Richtlinie]
	E-Geld bezeichnet einen monetären Wert in Form einer Forderung gegen die ausgebende Stelle (PayPal), der
		\begin{enumerate}
		\item auf einem Datenträger gespeichert ist,
		\item gegen Entgegennahme eines Geldbetrags ausgegeben wird und
		\item von \emph{anderen Unternehmen} als der ausgebenden Stelle als Zahlungsmittel akzeptiert wird.
		\end{enumerate}
	\end{Definition}

	\begin{Definition}<2->["`Europäischer Pass"' gemäß E-Geld-Richtlinie]
	\only<article>{{\color{white}.\\}} % zeilenumbruch in der <article>-version erzwingen
		\begin{itemize}
		\item Zulassung als E-Geld-Institut in \emph{einem} EU-Land erforderlich
		\item Ein zugelassenes E-Geld-Institut darf seine Dienst in \emph{jedem} EU-Mitgliedsland anbieten
		\end{itemize}
	\end{Definition}
}
\frame{
	\frametitle{PayPal als E-Geld-Institut}
	
	\begin{itemize}
	\item PayPal ist in Großbritannien als E-Geld-Institut zugelassen
	\item Der "`Europäische Pass"' ermöglicht es PayPal seine Dienst auch in Deutschland anzubieten
	\item Kritik an der Zulassung PayPals als E-Geld-Institut
	\end{itemize}
}

% ----------------------------------------------------------------------------

\subsection{Zahlungen mittels PayPal}

\frame{
	\frametitle{Kollisionsrecht \& Vertragsschluss}
	
	Für \emph{Verbraucher} relevante kollisionsrechtliche Fragen:
	\begin{itemize}
	\item Englisches Recht anwendbar?\\
		Nein, Art. 29 EGBGB durchbricht die Rechtswahlfreiheit
	\item Gerichtsstand in Großbritannien? Nicht für Verbraucher.
	\end{itemize}
	
	\uncover<2->{
	\vspace{0.4cm}
	Besonderheiten beim Vertragsschluss:
	\begin{itemize}
	\item Klassische Argumente für \emph{Invitatio} greifen nicht
	\item Angebot auf Vertragschluss geht von PayPal aus
	\item Mit der Anmeldung wird die Annahme des Angebots erklärt
	\end{itemize}
	}
}
\frame{
	\frametitle{Vertragstypen}
	
	Vertragstypen bei PayPal-Transaktionen:
	\begin{itemize}
	\item Kostenlose Transaktionen stellen einen Auftrag\\i.S.d. § 662 BGB dar
	\item Entgeltliche Transaktionen stellen einen Geschäfts- besorgungsvertrag i.S.d. §~675~BGB dar, wobei dieser unter die Regelungen des Fernabsatzrechts (§ 312b ff. BGB) fällt
	\end{itemize}
}
\frame{
	\frametitle{AGBs \& Erfüllung}
	
	AGB-Einbeziehung:
	\begin{itemize}
	\item Probleme bei der Kenntnisnahme (seit Januar 2005: Nutzungsbedingungen (AGB) und Richtlinien auf 107 Seiten zusammengefasst als PDF-Dokument verfügbar)
	\item Umfang der AGB muss in angemessenem Verhältnis zum Rechtsgeschäft stehen
	\end{itemize}
	
	\uncover<2->{
	\vspace{0.4cm}
	Erfüllung:
	\begin{itemize}
	\item Erfüllungszweckabrede
	\item E-Geld statt Bargeld zur Erfüllung eines Schuldverhältnisses\\(§ 364 I BGB)
	\end{itemize}
	}
}
\frame<presentation>{
	\frametitle{Zwischenstopp}
	Gibt es Fragen/Anmerkungen?
}

% ----------------------------------------------------------------------------

\section{Diskussion}

\subsection{PayPal als E-Geld-Institut}
\frame {
	\frametitle{Kritik an der Zulassung von PayPal}

	Besonders die \emph{Europäische Zentralbank} und die \emph{Europäische Kommission} üben an der Zulassung PayPals als E-Geld-Institut Kritik:
	
	\begin{itemize}[<+->]
	\item \emph{Umlauffähigkeit} von E-Geld nicht vorhanden
	\item Eigenschaft des \emph{vorausbezahlten Inhaberinstruments} entfällt häufig bei PayPal-Transaktionen
	\item PayPal sei daher als \emph{Überweisungsdienst} einzustufen
	\end{itemize}
}
\subsection{Zukunft der E-Geld-Richtlinie}
\frame {
	\frametitle{Neuer Rechtsrahmen für den Zahlungsverkehr}

	Im Rahmen eines Konsultationspapier über einen \emph{neuen Rechtsrahmen für den Zahlungsverkehr} (KOM(2003) 718 final) der Europäischen Kommission wird auch über die Zukunft der E-Geld-Richtlinie diskutiert. Drei Vorschläge stehen zur Diskussion:
	
	\begin{enumerate}[<+->]
	\item Ausweitung des Binnenmarktgrundsatzes der gegenseitigen Anerkennung auf alle Arten von Zahlungstätigkeiten ("`Europäischer Pass"' nicht nur für E-Geld-Institute)
	\item Einführung einer dritten Zulassungskategorie in Form einer Richtlinie speziell für Tätigkeiten im Bereich des Zahlungsverkehrs
	\item Umwandlung der E-Geld-Richtlinie in eine "`Richtlinie für Zahlungsinstitute"'
	\end{enumerate}
}
\only<article>{\pagebreak}
\frame {
	\frametitle{Neuer Rechtsrahmen -- Reaktionen}

	PayPal Europe Ltd.
	\begin{quote}
	[PayPal] would be very concerned about any attempt to re-classify the nature of its service. [...]
	We would urge that any amendments to the E-Money Directive await the review scheduled for April 2005.
	\end{quote}
	
	\uncover<2->{
	\vspace{0.2cm}
	Deutsche Bundesregierung (vereinfacht):
	\begin{quote}
	Am sinnvollsten erscheint die Schaffung einer dritten Zulassungskategorie für reine Zahlungsdienstleistungen. [...] Diese müsste den Risiken aller vorhandenen und zukünftigen Zahlungsdienstleistungen gerecht werden und die Zulassung qualitativ von einer Lizenzierung anstelle einer bloßen Registrierung abhängig machen.
	\end{quote}
	}
}

% ----------------------------------------------------------------------------

\section{Fazit}
\frame {
	\frametitle<1-| article:0>{Fazit und Blick in die Zukunft}
	
	\begin{itemize}
	\item Umfang und Inhalt der AGBs detailiert auf Wirksamkeit im deutschen Rechtsraum prüfen
	\item Rahmengesetze könnten in den kommenden Jahren angepasst werden (evtl. Richtlinie für Zahlungsinstitute)
	\item PayPal ist eine interessante und einfach zu nutzenden Ergänzung zu den bekannten Zahlungsverfahren im Internet, die besonders durch hohe Transaktionsgeschwindigkeit besticht
	\end{itemize}
	
}
\frame<1-| article:0>{
	\frametitle{Danke!}
	Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
	
	\vskip3em
	Diese Präsentation wurde mit der \LaTeX \mbox{ }Beamer Class erstellt.\\
	\href{http://latex-beamer.sourceforge.net}{\texttt{http://latex-beamer.sourceforge.net}}
}

\end{document}

% eof!

